SEQEUNCE – ein Klassiker, den wir viel zu spät entdeckt haben
Warum kannten wir das bisher nicht?
Manchmal fragt man sich wirklich, wie einem ein Spiel so lange entgehen konnte. SEQUENCE ist genau so ein Fall für uns. Uns wurde es als Familienspiel empfohlen, wir haben es ausprobiert und uns ziemlich schnell gefragt, warum wir diesen Klassiker bisher nicht kannten.
Die Regeln sind echt schnell verstanden. Karten ziehen, einen Chip auf das passende Feld legen, versuchen zwei Reihen aus fünf Chips zu bilden. Das klingt erst einmal überschaubar. Und genau das ist auch der große Vorteil: Man kommt sofort ins Spiel. Trotzdem bleibt es nicht bei einfachen Zügen. Denn schon nach kurzer Zeit merkt man, dass es bei SEQUENCE nicht reicht, nur die eigenen Karten und Pläne im Blick zu haben. Man muss genau beobachten, was die anderen machen, wo sich Reihen anbahnen und an welchen Stellen man besser eingreift, bevor es zu spät ist. Gerade das macht das Spiel so spannend.
Besonders schön finde ich die Wendungen, die durch bestimmte Karten entstehen. Mal kann man einen Chip ganz gezielt platzieren, mal sogar einen gegnerischen entfernen. Dadurch bleibt das Spiel lange offen und fühlt sich nie entschieden an, bevor es wirklich vorbei ist. Genau das sorgt bei uns für viele „Oh nein!“- und „Jetzt aber!“-Momente am Tisch.
Für uns ist SEQUENCE eine gelungene Mischung aus Karten ziehen und strategischem Legen. Es erinnert ein wenig an Spiele wie Vier gewinnt, geht aber deutlich weiter. Mehr Überblick, mehr Planung, mehr Interaktion. Und trotzdem bleibt es ein Spiel, das man gut als Familie spielen kann, ohne dass es anstrengend wird.
Ein echtes Familienspiel also, das uns positiv überrascht hat und das sicher nicht nur einmal auf den Tisch kommen wird. Manchmal lohnt es sich eben, Klassiker erst spät zu entdecken.
Kanntet ihr Sequence schon – oder ist es bei euch auch noch neu?



















































