Warum Kleinkindbücher perfekte Erstlesebücher sind
Kinderbücher ab 2 Jahre
Der Einstieg ins Lesen ist für viele Kinder ein sensibler Moment. Plötzlich geht es nicht mehr nur ums Zuhören, sondern ums Selberlesen. Für manche Kinder fühlt sich das spannend an, für andere erst einmal groß und anstrengend. Bei uns hat sich gezeigt, dass der Übergang deutlich leichter wird, wenn man nicht sofort zu klassischen Erstlesebüchern greift.
Kleinkindbücher, die unsere Kinder schon lange kennen und lieben, sind bei uns zu einem ganz natürlichen Erstlesestart geworden. Nicht geplant, nicht pädagogisch durchgetaktet, sondern einfach, weil es sich richtig angefühlt hat.
Das Gefühl, ein ganzes Buch gelesen zu haben
Viele Kleinkindbücher sind überschaubar. Wenige Seiten, wenig Text, klare Abläufe. Für Erstleser entsteht dadurch sehr schnell dieses wichtige Gefühl: Ich habe ein ganzes Buch gelesen. Dieses Erfolgserlebnis ist nicht zu unterschätzen. Es macht stolz, gibt Sicherheit und motiviert dazu, direkt noch ein Buch in die Hand zu nehmen. Ohne Druck, ohne Vergleiche, ohne Zeitplan.
Wiederholungen geben Sicherheit
Was Kleinkindbücher besonders auszeichnet, sind ihre Wiederholungen. Situationen verändern sich nur langsam, Satzstrukturen tauchen immer wieder auf, Muster werden schnell erkannt. Für kleine Kinder ist das beruhigend. Für Erstleser ist es Gold wert. Sie wissen, was kommt, können Wörter erraten, erinnern sich an den Text und trauen sich dadurch eher, selbst zu lesen. Lesen fühlt sich dann nicht wie eine Prüfung an, sondern wie etwas Vertrautes.
Alltagssituationen statt komplizierter Geschichten
Viele Kleinkindbücher erzählen von Situationen, die Kinder aus ihrem Alltag kennen. Warten, sich nicht trauen, zusammenrücken, Platz finden, etwas ausprobieren. Gerade beim Lesenlernen hilft das enorm. Kinder müssen nicht gleichzeitig eine neue Geschichte verstehen und neue Wörter entschlüsseln. Sie kennen den Rahmen bereits und können sich auf das Lesen konzentrieren.Diese Kinderbücher ab zwei waren bei uns echte Lieblingsbücher. Nicht als kurzfristiger Impuls, sondern weil sie über lange Zeit immer wieder aus dem Regal geholt worden sind. Genau das ist für mich ein gutes Zeichen.
Kann ich bitte in die Mitte? war hier lange ein absolutes Lieblingsbuch. Die Situation ist so nah am Alltag, die Wiederholungen geben Sicherheit, und die kleinen Veränderungen von Seite zu Seite sorgen dafür, dass Kinder aufmerksam bleiben.
Rutsch doch, Dachs! ist noch nicht so lange bei uns, passt aber genau in diese Reihe. Eine vertraute Alltagssituation, ein klares Problem, das sich Schritt für Schritt aufbaut, und ein Ende, das für Kinder richtig rund ist.
Mit Mal doch mit! und Schaukel das Schaf kommt noch etwas dazu, das bei unseren Kindern immer wichtig war: mitmachen. Nicht nur zuhören, sondern selbst Teil der Geschichte sein.
Diese Bücher geben Kindern früh das Gefühl, ein ganzes Buch „geschafft“ zu haben.
Und genau dieses Gefühl hat bei uns viel Motivation für alles gebracht, was später kam.
teilweise Rezensionsexemplare


















































