Erstleser -Was unseren Großen im 1. Schuljahr motiviert hat
Finde das Buch, dass zu deinem Kind passt.
Witzbücher, Comics und bekannte Helden als echte Lesemotivation Viele Eltern kennen das: Das Kind kann lesen, aber es will einfach nicht. Das klassische Erstlesebuch liegt bereit, doch die Lust fehlt. Genau hier lohnt es sich, den Blick zu weiten und Lesen nicht nur über „richtige“ Bücher zu denken. Denn Lesen ist viel mehr als Fließtext von vorne bis hinten.
Witzbücher: Lesen, ohne dass es sich wie Lesen anfühlt
Witzbücher sind hier ein absoluter Gamechanger. Besonders gut funktioniert bei uns „Schulhofwitze für die große Pause“ aus der Reihe Einfach Lesen Lernen. Das Buch ist bunt, übersichtlich und voller kurzer Texte. Scherzfragen, Comicwitze, Schülerwitze und ganz viele Bilder. Das Beste: Für die Lösung vieler Scherzfragen muss man das Buch drehen. Die Kinder lesen also, merken es aber kaum, weil sie aktiv etwas tun. Kein Druck, kein „Jetzt lies mal“, sondern Lachen, Weiterblättern und von ganz allein nochmal lesen wollen. Ein weiteres Highlight hier sind „Schrottlachen – Die drei ??? Kids“. Das hat sich der Große selbst ausgesucht. Bekannte Figuren, kurze Texte und genau der Humor, der in diesem Alter zündet. Wenn Kinder sich ein Buch selbst aussuchen, ist oft schon die halbe Miete erledigt, allerdings sind diese Witze schon etwas länger. Auf Erstleser direkt ausgelegt ist auch das Witzbuch von Leselöwen. Die lustigsten Witze zum Lesenlernen. In Silbenschrift und mit vielen Bildern ist es auch schon eine Idee zur Einschulung.
Comics: Viel Bild, wenig Text und ganz viel Motivation
Comics sind für viele Kinder der perfekte Einstieg oder Wiedereinstieg ins Lesen.
Eine große Empfehlung ist „Trio Total Fatal – Superkräfte für die Tonne“. Ein dickes Buch, das auf den ersten Blick vielleicht abschreckt, aber genau das Gegenteil bewirkt. Viele Bilder, überschaubare Textmengen und eine Geschichte, die Spaß macht.
Was hier besonders gut funktioniert: Es ist der Start einer Trilogie. Das heißt, wer einmal drin ist, will weiterlesen. Und genau dieses „Wie geht es weiter?“ ist oft der entscheidende Punkt, der Kinder motiviert, freiwillig zum Buch zu greifen.
Bekannte Helden geben Sicherheit
Auch Bücher mit bekannten Figuren sind eine große Hilfe. Kinder lesen lieber, wenn sie die Welt und die Charaktere schon kennen. Reihen wie TKKG Junior oder Conni auf dem Reiterhof holen Kinder genau da ab. Die Figuren sind vertraut, die Geschichten überschaubar und das Lesen fühlt sich sicher an. Gerade für Kinder, die beim Lesen noch unsicher sind oder wenig Selbstvertrauen haben, ist das unglaublich wichtig. Sie wissen, worum es geht, und können sich ganz auf das Lesen konzentrieren.
Lesen darf leicht sein
Nicht jedes Kind startet mit dicken Geschichten und langen Texten. Und das ist völlig okay. Witzbücher, Comics und Bücher mit bekannten Helden sind kein „Schummeln“, sondern echte Leseförderung. Wer lacht, mitmacht, umblättert und freiwillig liest, sammelt positive Leseerfahrungen. Und genau die sind am Ende viel wichtiger als die Seitenzahl.
Manchmal braucht es einfach einen anderen Einstieg.
Rezensionsexemplare



















































