#BUCHVORSTELLUNG -Erstleser oder auch nicht -Miniformatbücher
Erstlesebücher oder doch Vorlesebücher?
Diese niedlichen Mini-Hardcover-Bücher sind bei uns gerade echte Allrounder. Für den Großen perfekt zum ersten Selberlesen – kurze Kapitel, liebevoll erzählt und einfach zu greifen. Gleichzeitig lieben die Zwillingsmädchen es, sich abends daraus vorlesen zu lassen – gerade die warmherzigen Geschichten, die in einem Rutsch gelesen werden können. Und ganz ehrlich: Auch als kleines Mitbringsel, für den nächsten Kindergeburtstag oder die Schultüte sind sie einfach eine süße Idee!
Gesucht - Gefunden! - 2 kleine Gute-Nacht-Geschichten oder auch perfekt für die Handtasche!
Die fliegende Kiste von Erwin Moser ist ein kleines, handliches Buch im Hardcover, das sich perfekt als Gutenachtgeschichte für meine Mädels und als erstes Lesebuch für unseren Großen eignet. Für uns nach wie vor ein Highlight: Ein ganzes Buch auf einmal lesen zu können – und das ohne überfordernde Textlänge.
Das Buch erzählt die märchenhafte Geschichte von Bruno Bär, der eines Tages vor seinem Haus eine geheimnisvolle Kiste entdeckt. Kaum setzt er sich hinein, beginnt die Kiste wie von Zauberhand zu fliegen. Doch es bleibt nicht bei einem einfachen Flug: Auf seinem Abenteuer wird Bruno erst zum Retter einer Katze, dann helfen die beiden gemeinsam einem Schweinchen, das in einem brennenden Turm gefangen ist, und schließlich retten sie auch noch zwei Mäuse in Seenot. Gemeinsam fliegen die fünf neuen Freunde weiter, bis sie beim Zauberer Hukus landen, der das Geheimnis der Kiste kennt.
Was die Geschichte besonders macht, ist die gelungene Mischung aus märchenhafter Spannung und einer liebevollen Erzählweise, die nie zu aufregend wird – genau richtig für ein ruhiges Vorleseritual am Abend. Die farbenfrohen und niedlichen Illustrationen unterstützen die Geschichte perfekt und bieten den Kindern immer wieder etwas zu entdecken.
Gerade für Kinder, die sich noch an längere Geschichten herantasten, ist Die fliegende Kiste eine tolle Wahl. Der Text ist angenehm verständlich und die Länge der Geschichte ideal für eine gemütliche Gute-Nacht-Runde.
Kinderbuch, das große Herzen erwärmt.
Max, der Roboter – Ein weiteres Buch aus der niedlichen Hardcover-Kleinformat-Reihe. Gerade Roboter sind für unseren Großen aktuell ein riesiges Thema, also war klar: Dieses Buch muss gelesen werden. Und was soll ich sagen? Es hat uns nicht enttäuscht!
Die Geschichte beginnt mit den beiden Mäusen Sonja und Karl, die in einem verrosteten, verschmutzten Roboter vor ihrer Höhle eher ein Problem als einen Freund sehen. Doch sie wären keine echten Mäuse mit Herz, wenn sie den Roboter nicht putzen, ölen und ihm den Namen Max geben würden. Nur: Max bleibt regungslos. Bis er eines Morgens plötzlich verschwunden ist. Wo ist Max? Und was macht er?
Ganz einfach: Er hilft. Max ist ein Arbeitsroboter und macht genau das, was er kann – arbeiten. Ob beim Hausbau, als Erntehelfer oder als Holzfäller – Max ist unermüdlich und hilft, wo er nur kann. Doch niemand achtet auf ihn, niemand ölt ihn, und so wird er rostiger und steifer. Schließlich finden Sonja und Karl ihn im tiefsten Winter völlig eingerostet im Schnee. Aber wahre Freundschaft gibt nicht auf: Die Mäuse schleppen ihn in ihre warme Höhle, und als er langsam auftaut, beginnt Max plötzlich zu glühen – und erwärmt die ganze Höhle.
Was mir an dieser Geschichte besonders gefällt? Sie zeigt auf so herzerwärmende Weise, was Freundschaft und Fürsorge bedeuten. Max ist ein Roboter, aber seine Hilfsbereitschaft und das stille Ignoriertwerden sind unglaublich menschlich. Ein kleines Buch mit einer großen Botschaft – Helfen ist wichtig, aber man muss auch auf sich selbst achten.
Ich habe den Kids übrigens beide Bücher zur Auswahl hingelegt und die Entscheidungen fielen 2:1 auf Max den Roboter in der Erstwahl ;-).
Rezensionsexemplare



















































