5 Erstlesebücher für die 1. Klasse, die Kindern den Einstieg leichter machen
5 neue Erstlesebücher, die wir empfehlen können!
TKKG Junior – Die Minigolf-Mission
Die Reihe hatten wir schon vorgestellt und auch dieser Band passt wieder richtig gut in die 1. Klasse. Unser siebenjähriger Erstleser liest gerade TKKG Junior aus der Reihe „Bücherhelden – Erstes Lesen mit Bildern“ und mag es sehr, weil er die Figuren aus den Hörspielen schon kennt. Gerade das macht am Anfang einen großen Unterschied. Wenn Kinder die Figuren schon mögen, greifen sie viel leichter selbst zum Buch.
Diesmal geht es auf den Minigolfplatz. Eigentlich möchten Tim, Karl, Klößchen, Gaby und Hund Oskar nur in Ruhe spielen, doch dann verschwinden immer wieder Golfbälle. Natürlich wird sofort ermittelt. Die Geschichte ist spannend, aber gut verständlich und dadurch genau richtig für den Anfang.
Besonders schön finde ich hier die Mischung aus kurzen Kapiteln, vielen Illustrationen und der Technik, bei der einzelne Wörter durch kleine Bilder ersetzt sind. Das macht das Lesen leichter und motiviert zusätzlich. Dazu kommen die kleinen Rätsel am Ende der Kapitel, die das Textverständnis begleiten und Lust machen, direkt weiterzulesen.
Die kleine Schnecke Monika Häuschen – Wer hat den Schatz geklaut?
Für alle Tierfans ist Die kleine Schnecke Monika Häuschen ein richtig schönes Erstlesebuch, gerade für die Anfangszeit. Ich finde den Aufbau hier wirklich toll, weil Kinder nicht überfordert werden und trotzdem genau die kleinen Erfolgserlebnisse mitnehmen, die am Anfang so wichtig sind.
Auf vielen Seiten stehen nur wenige Sätze oder manchmal sogar nur einzelne Wörter auf einer Doppelseite. Genau das darf man nicht unterschätzen. Kinder haben dadurch schnell das Gefühl, schon richtig viele Seiten gelesen oder sogar ein ganzes Buch geschafft zu haben. Und gerade dieses Gefühl ist am Anfang unglaublich motivierend.
Dazu kommt noch die Geschichte rund um einen verschwundenen Glitzerstein, die niedlich gemacht ist und neugierig weiterlesen lässt. Der hohe Bildanteil nimmt viel Druck raus und macht das Buch sehr zugänglich. Für mich ist das genau die Art Erstleser, die Kindern zeigt, dass Lesen Spaß machen kann und sich gut anfühlen darf.
Pumuckl auf der Baustelle
Bekannte Figuren machen den Einstieg ins Lesen oft viel leichter und genau deshalb passt Pumuckl auf der Baustelle hier so gut. Kinder kennen den kleinen Kobold oft schon und haben dadurch direkt einen Zugang zur Geschichte. Das nimmt viel Hürde raus und sorgt dafür, dass Bücher gleich vertrauter wirken.
Auch hier unterstützt das Lesen mit Bildern den Einstieg nochmal zusätzlich. Das Buch bleibt dadurch schön überschaubar und gerade für Leseanfänger leicht zugänglich. Dazu kommt natürlich der typische Pumuckl-Humor, der viele Kinder sofort mitnimmt.
Für mich ist das ein Erstlesebuch, das leicht wirkt und gleichzeitig richtig Spaß macht. Gerade für Kinder, die bekannte Helden mögen, ist das eine schöne Wahl.
Spekulatius und Plusminus, der Mathedrache
Gerade bei Erstlesebüchern merke ich immer wieder, wie hilfreich es ist, wenn Kinder die Figuren schon kennen. Dann ist die Hürde oft viel kleiner, selbst zu einem Buch zu greifen. Genau so ist es hier auch. Wir kennen alle Bücher von Spekulatius schon und deshalb hat auch Spekulatius und Plusminus, der Mathedrache direkt gut gepasst.
Diesmal spielt das Abenteuer im Klassenzimmer. Frau Rose bringt für den Matheunterricht den Handpuppendrachen Plusminus mit, der den Kindern beim Rechnen helfen soll. Nach der Pause ist er plötzlich verschwunden und natürlich macht sich Specki sofort auf die Suche. Heimlich, wie es sich für ihn gehört. Dabei entdeckt er den Drachen im Korb von Frodo, einem Hund. Mit ein bisschen gutem Zureden gibt Frodo ihn schließlich wieder her, denn immerhin braucht die Klasse Plusminus zum Rechnen.
Besonders schön finde ich, dass am Ende aus der ganzen Sache ein gemeinsames Klassengeheimnis wird. Specki muss sich nicht mehr verstecken und genau das gibt der Geschichte nochmal etwas sehr Charmantes.
Auch dieser Band hat wieder vieles von dem, was die Spekulatius-Erstleser so zugänglich macht. Die typischen Specki-Buchstaben Ä, Ö und Ü tauchen wieder auf, dazu kommen Sprechblasen, ein hoher Bildanteil und insgesamt ein Aufbau, der Kinder nicht überfordert. Genau das finde ich bei Erstlesebüchern so wichtig. Kinder brauchen am Anfang Bücher, die ihnen Erfolgserlebnisse geben und nicht das Gefühl, sich durch zu viel Text kämpfen zu müssen.
Die drei ??? Witze zum Lesenlernen
Und dann gibt es natürlich auch noch die Bücher, die vor allem eins sollen: Lesen mit Spaß verbinden. Genau deshalb mag ich Die drei ??? Witze zum Lesenlernen so gern. Gerade für Kinder, die eher etwas Lustiges brauchen, kann so ein Buch am Anfang genau richtig sein.
Kurze Texte, schnelle Erfolgserlebnisse und dazu ein Thema, das viele Kinder sowieso anspricht. Mehr braucht es manchmal gar nicht. Gerade am Anfang kann Humor unglaublich motivierend sein, weil Kinder nicht das Gefühl haben, jetzt etwas schaffen zu müssen. Sie lesen einfach drauflos und merken ganz nebenbei, dass sie schon ziemlich viel können.
Ich finde solche Bücher für den Einstieg oft besonders wertvoll, weil sie den Druck rausnehmen. Lesen darf schließlich auch einfach lustig sein.
Rezensionsexemplare



















































