#SPIELIDEE Zahlenkreise
Ihr braucht:
Papier, bunte Stifte
Falls ihr mal auf der Suche nach einer schnellen Beschäftigungsmöglichkeit für zwischendurch seid, ist das Zahlenkreisen super schnell gemacht und kann in jeder Schwierigkeitsstufe gestaltet werden.


Reimbücher fördern Sprachgefühl, genaues Hinhören und Lesemotivation. Buchtipps für Kinder: Der OktoBus auf großer Fahrt, Die kleine Kürbishexe und weitere Empfehlungen. Reimbücher sind nicht nur etwas für kleine Kinder. Auch in der Grundschulzeit können sie richtig wertvoll sein, weil Kinder beim Vorlesen ganz automatisch genauer hinhören. Sie merken, wie Wörter klingen, erkennen Sprachmuster und können oft schon nach kurzer Zeit einzelne Wörter oder ganze Satzenden ergänzen. Genau darum ging es dieses Mal in unserer Reihe Spielen, lesen, lernen mit Sandra von @lesewuermchen . Sandra hat als Grundschullehrerin erklärt, warum Reimbücher auch für das Lesen- und Schreibenlernen spannend sind. Von mir kommen zwei Bücher dazu, die hier besonders gut passen. Warum Reimbücher in der Grundschulzeit sinnvoll sind Reime helfen Kindern dabei, ein Gefühl für Sprache zu entwickeln. Sandra hat dafür drei Gründe genannt: Kinder entwickeln eine phonologische Bewusstheit. Das bedeutet, sie hören genauer hin, wie Wörter klingen. Das ist später wichtig, wenn sie Laute erkennen, Wörter schreiben und Unterschiede zwischen ähnlichen Wörtern wahrnehmen. Außerdem bekommen Kinder durch Reime ein Gefühl für Sprachrhythmus. Reimbücher haben oft einen besonderen Klang. Beim Vorlesen entsteht dadurch fast automatisch ein Mitsprechen, Ergänzen und Wiederholen. Und genau das kann Lust aufs Selberlesen machen. Wenn Kinder Reime wiedererkennen, Satzenden vorausahnen oder einzelne Wörter ergänzen können, sind sie nicht nur Zuhörer, sondern mitten in der Geschichte dabei. Der OktoBus auf großer Fahrt Der OktoBus auf großer Fahrt nimmt man auf jeden Fall schon wegen der Illustrationen in die Hand. Ich hatte selten ein so schönes, buntes und ansprechendes Kinderbuch in der Hand. Es ist eins dieser Bücher, bei denen man direkt Lust bekommt, die Seiten immer wieder anzuschauen. In der Geschichte fährt Busfahrer Otto mit seinem OktoBus los. Nach und nach steigen immer neue Gäste ein und auf jeder Seite gibt es etwas Neues zu entdecken. Genau das funktioniert beim Vorlesen richtig gut. Die Kinder können schauen, überlegen, wer wohl als Nächstes einsteigt, und entdecken dabei immer wieder kleine lustige Details. Das Buch ist gereimt und passt deshalb wunderbar in die Reihe Spielen, lesen, lernen . Gerade durch die Reime hören Kinder genauer hin und können irgendwann einzelne Wörter ergänzen. Auch wenn ich selbst tatsächlich gar nicht der größte Fan von Reimbüchern bin, merke ich immer wieder, wie gut sie für Kinder funktionieren. Sie machen mit, hören zu und steigen viel schneller in den Text ein. Die kleine Kürbishexe Passend zur bevorstehenden Jahreszeit ist Die kleine Kürbishexe ein richtig schönes Reimbuch für den Herbst. Kresse startet ziemlich chaotisch in ihren ersten Tag in der Hexenschule. Zaubertränke, Besenflüge und andere Hexendinge laufen nicht so, wie sie eigentlich sollen. Aber am Ende zeigt sich, dass Kresse ihre ganz eigenen Talente hat. Gerade das macht die Geschichte schön. Es geht nicht darum, dass alles sofort klappt. Es geht darum, dass jedes Kind eigene Stärken hat und manchmal erst herausfinden muss, wo diese liegen. Dazu kommt die herbstliche Stimmung, die gut zur Jahreszeit passt. Kürbisse, Hexenschule, kleine Missgeschicke und eine Geschichte in Reimform, die sich schön vorlesen lässt. Sandras Buchtipps Sandra hatte drei Reimbücher dabei, die aus Grundschulsicht besonders spannend sind. Penti Ponto Ein gereimtes Buch, bei dem sich nicht immer alles ganz offensichtlich reimt. Kinder müssen also wirklich genau hinhören und mitdenken. Gerade das macht es spannend für die phonologische Bewusstheit. Marie Käferchen Ein flippiges Bilderbuch im Paarreim. Das Buch bringt Sprachrhythmus mit und eignet sich gut zum Mitsprechen. Reisepudel Archibald Ein schönes Buch für die Herbstzeit, bei dem Kinder gut mitsprechen und Satzenden ergänzen können. Genau solche Bücher machen vielen Kindern Lust darauf, selbst aktiver beim Lesen und Vorlesen dabei zu sein. Reimbücher müssen nicht perfekt sein, um zu funktionieren Bei Reimbüchern merke ich immer wieder, dass Kinder oft ganz anders darauf reagieren als Erwachsene. Während ich manchmal denke, dass mir normale Vorlesetexte lieber sind, steigen Kinder bei Reimen oft sofort ein. Sie hören aufmerksamer zu, merken sich wiederkehrende Stellen und ergänzen Wörter, sobald sie den Rhythmus verstanden haben. Gerade für Kinder, die gerade lesen lernen oder bald damit starten, kann das ein schöner Zugang sein. Nicht als Übung, sondern einfach beim gemeinsamen Vorlesen. Fazit Reimbücher können Kinder beim Lesenlernen ganz nebenbei unterstützen. Sie fördern genaues Hinhören, Sprachgefühl, Rhythmus und die Freude daran, Sprache selbst mitzudenken. teilweise Rezensionsexemplare

Theos erstes Fußballspiel Theos erstes Fußballspiel ist eine tolle neue Alternative zu Klassikern wie dem Obstgarten. Das Spiel ist einfach, kooperativ und dadurch perfekt für kleine Kinder, die gerade erst mit Brettspielen starten. Alle spielen gemeinsam und genau das finde ich am Anfang so wertvoll. Es geht nicht direkt darum, gegeneinander zu gewinnen oder zu verlieren, sondern zusammen ein Ziel zu erreichen. Nebenbei lernen Kinder Farben kennen, würfeln, warten, bis sie an der Reihe sind, und üben erste Spielregeln. Für mich ist es ein richtig schöner Einstieg ab etwa 2 bis 3 Jahren, besonders wenn Kinder Fußball mögen oder man ein erstes kooperatives Spiel sucht. Die Post ist da Die Post ist da hat mich ehrlicherweise total überrascht. Besonders im Freispiel ist es hier richtig beliebt. Die Kinder lieben es, kleine Aufträge zu erfüllen: Bring das Paket zu …, fahre mit dem Postauto dorthin …, liefere den Brief ab. Gerade das Postauto hat irgendwie einen ganz besonderen Reiz. Hier wird ständig rund um das Haus gefahren, geliefert, verteilt und erzählt. Für mich ist es deshalb nicht nur ein erstes Spiel, sondern auch richtig schön für Sprache, Rollenspiel und freies Spielen. Die Kinder kommen ganz automatisch ins Erzählen und wiederholen kleine Handlungen, ohne dass man viel erklären muss. Tempo, kleine Schnecke Tempo, kleine Schnecke ist eines dieser ersten Spiele, das bei vielen Familien im Regal landet. Und ich finde: zu Recht. Das Spielprinzip ist wirklich einfach. Die Schnecken laufen um die Wette und die Kinder würfeln Farben. Ganz nebenbei lernen sie dabei Farben kennen und verstehen erste Spielabläufe. Wer ist dran? Welche Farbe wurde gewürfelt? Welche Schnecke darf weiterziehen? Genau solche kleinen Schritte sind für Erwachsene selbstverständlich, für Kinder aber der erste Einstieg in die Welt der Brettspiele. Ich mag daran, dass es nicht überfordert. Die Regeln sind schnell verstanden, die Runden bleiben überschaubar und Kinder erleben erste Brettspielmomente, ohne dass es zu kompliziert wird. Fazit: Erste Brettspiele dürfen einfach sein Für kleine Kinder müssen erste Brettspiele nicht besonders ausgefallen sein. Oft sind gerade die einfachen Spiele genau richtig. Theos erstes Fußballspiel ist schön für gemeinsames Spielen und erste Regeln. Die Post ist da verbindet Spiel, Sprache und Freispiel. Tempo, kleine Schnecke ist ein einfacher Klassiker zum Farbenlernen und für die ersten Spielabläufe. Für mich sind das drei schöne Spiele, wenn Kinder langsam in die Welt der Brettspiele starten.

Manchmal merkt man schon nach den ersten Spielrunden, warum ein Spiel für das Kinderspiel des Jahres nominiert wurde. Genau so ging es uns mit Die Insel der Mookies. Schon beim Auspacken waren die Kinder begeistert. Die bunten Illustrationen, die Glitzerkarten und die kleinen Mookies ziehen sofort ins Spiel hinein und gleichzeitig sind die Regeln so einfach erklärt, dass man eigentlich direkt loslegen kann. Und das ist manchmal einfach wichtig, schnell starten, ohne lange lesen zu müssen. Bei Die Insel der Mookies sammelt jeder im Laufe des Spiels verschiedene Mookies. In jeder Runde liegen zwei Karten aus und man entscheidet sich für eine davon. Dabei schaut man sich Vorder- und Rückseite genau an und überlegt, welche Kategorie man sammeln möchte. Ziel ist es, am Ende möglichst viele passende Symbole zu sammeln, denn dafür gibt es die wertvollen Trophäen. Die Kategorien bringen unterschiedlich viele Punkte und genau dadurch steckt trotz der einfachen Regeln schon ein bisschen Strategie im Spiel. Besonders spannend fanden die Kinder natürlich die Spinne. Denn hat man zu viele, muss man eine Trophäe wieder abgeben. Was uns richtig gut gefällt, ist die Mischung aus schnell verstanden und trotzdem nicht langweilig. Vorschulkinder können das Spiel wirklich schnell alleine mitspielen und trotzdem bleibt es auch für größere Geschwister oder Erwachsene unterhaltsam. Wir haben Die Insel der Mookies in den letzten Tagen oft draußen auf der Terrasse gespielt. Eine Runde dauert nicht zu lange, das Spiel ist schnell aufgebaut und dadurch genau richtig für kleine Spielrunden zwischendurch. Rezensionsexemplar

Meine Zwillingsmädels werden auch in diesem Jahr eingeschult und diese drei Bücher bereiten besonders gut auf die Schule vor bzw. passen perfekt ins Vorschuljahr. Das letzte Kindergartenjahr ist einfach besonders. Die Aufregung, bald zu den Großen zu gehören, ist auf jeden Fall da und gleichzeitig merkt man im Alltag, wie viel die Kinder gerade aufnehmen, hinterfragen und verstehen wollen.

Nicht jedes Kind liebt beim Vorlesen große Spannung, laute Geschichten oder besonders aufregende Abenteuer. Manche mögen es lieber ruhiger, wärmer und alltagsnäher. Bücher, in denen man sich gut hineinfühlen kann, die lustig sind, aber nicht überdreht, und die trotzdem ihre ganz eigene Spannung mitbringen.

Die Einschulung ist ein großes Thema. Für viele Kinder überwiegt die Vorfreude, für andere kommen Unsicherheit, Fragen oder auch Respekt vor dem Neuen dazu. Genau deshalb finde ich Bücher zur Vorbereitung so hilfreich. Sie nehmen Druck raus, machen neugierig und geben Kindern Sicherheit, ohne dass man ständig darüber sprechen muss. Auf die Frage nach Büchern zur Einschulung empfehle ich aktuell vor allem diese vier. Sie sind ganz unterschiedlich aufgebaut, greifen das Thema aber jeweils auf ihre eigene Weise auf.

Geburtstage sind für Kinder ja irgendwie immer ein großes Thema. Vorfreude, Wünsche, wer kommt, was wird geschenkt, bin ich eingeladen, wer sitzt neben mir. Genau dieses Gefühl greifen die ersten beiden Neuerscheinungen richtig schön auf – und dann gibt es da natürlich noch einen Klassiker, der bei uns einfach dazugehört.

Und plötzlich ist da jemand Drittes … Kennt ihr schon Ronny und Gerd? Der erste Band ist hier super angekommen. Unsere kleinen Pferdefans waren ohnehin begeistert, aber was mich fast noch mehr überrascht hat: Auch unser Siebenjähriger, der sonst bei Pferdegeschichten eher schnell weiterzieht, hat sich ganz selbstverständlich dazugesetzt und wollte wissen, wie es mit dem kleinen Pony und dem großen Pferd weitergeht.

„Was lest ihr mit euren 5- oder 6-Jährigen vor, wenn die Geschichten länger werden dürfen, Bilder aber noch wichtig sind?“ Diese Frage kam aus der Community. Und daran merkt man auch immer wieder, wie unterschiedlich Interessen in diesem Alter sind. Wie verschieden Kinder zuhören und wie wenig man sich am Ende auf Altersangaben verlassen kann. Manche Kinder tauchen mit fünf schon problemlos in längere Kapitelgeschichten ein. Andere brauchen mit sechs noch ganz viel Bild, um dranzubleiben. Und beides ist völlig richtig. Heute stelle ich euch vier Vorlesebücher beziehungsweise Reihen vor: mehr Text, aber weiterhin starke, tragende Bilder.

Heute gibt es keine klassische Buchvorstellung. Im Rahmen der Blogtour zur Neuerscheinung OBACHT! schauen wir nicht nur auf die Geschichte, das Thema oder die Illustrationen, sondern auf die Fragen, die nach dem Lesen entstanden sind. Denn Kinder hören anders zu. Sie schauen genauer hin. Und sie fragen Dinge, auf die Erwachsene oft gar nicht kommen. Nach dem Lesen kamen bei uns direkt mehrere Fragen auf. Drei davon durften wir an die Autorin Kerstin Hau und die Illustratorin Stella Dreis weitergeben und sie haben persönlich geantwortet.

„Woher kommt eigentlich der Schleim?“ „Warum schlägt mein Herz so schnell?" „Was machen Viren in meinem Bauch?“ Spätestens wenn Kinder in den Kindergarten kommen, tauchen diese Fragen ganz selbstverständlich auf. Manchmal beim Zähneputzen. Manchmal abends im Bett. Und manchmal genau dann, wenn man selbst gerade nicht vorbereitet ist.

Es gibt diese Phase, in der Kinder ganz sicher sind: Ich kann das jetzt alleine. Alleine losgehen, alleine entscheiden, alleine ausprobieren. Für Kinder fühlt sich das stark an. Für uns Erwachsene manchmal auch ein bisschen schwierig. Genau diese Spannung greifen die beiden Bücher Übrigens, ich gehe fort und Jetzt fang ich dich! auf: jedes auf seine eigene Weise und für unterschiedliche Altersstufen.

Erstlesebücher oder doch Vorlesebücher? Diese niedlichen Mini-Hardcover-Bücher sind bei uns gerade echte Allrounder. Für den Großen perfekt zum ersten Selberlesen – kurze Kapitel, liebevoll erzählt und einfach zu greifen. Gleichzeitig lieben die Zwillingsmädchen es, sich abends daraus vorlesen zu lassen – gerade die warmherzigen Geschichten, die in einem Rutsch gelesen werden können. Und ganz ehrlich: Auch als kleines Mitbringsel, für den nächsten Kindergeburtstag oder die Schultüte sind sie einfach eine süße Idee!



































